Elder Robert D. Hales
vom Kollegium der Zw?lf Apostel
Ich bin f?r das Zeugnis unseres Propheten, Pr?sident Gordon B. Hinckley, dankbar. Ich m?chte ihm im Namen der Mitglieder in aller Welt daf?r danken, dass er sich daf?r entschieden hat, der Inspiration vom Herrn zu folgen und uns aufzufordern, das Buch Mormon zu lesen. Wir sind durch diesen inspirierten Rat reichlich gesegnet worden.
Auch Lehi, der erste Prophet, von dem im Buch Mormon berichtet wird, hatte sich daf?r entschieden, dem Herrn zu folgen. Er wurde angewiesen, „er solle seine Familie nehmen und in die Wildnis ziehen“.1 Ungeachtet aller M?he unterwegs und des Murrens seiner S?hne Laman und Lemuel f?hrte Lehi seine Familie in ein Land der Verhei?ung. Aber es war kein Ort des Friedens. Da Laman und Lemuel ihre Entscheidungsfreiheit dazu nutzten, dem Herrn ungehorsam zu sein, war ihretwegen Lehi „das Herz von Sorge bedr?ckt“.2 Vor seinem Tod versammelte Lehi seine Kinder um sich, segnete sie und erteilte ihnen Rat.3 Seine aufs?ssigen S?hne bat er inst?ndig, umzukehren und dem Glauben treu zu sein: „Erwacht, meine S?hne. ? Sch?ttelt die Ketten ab, womit ihr gebunden seid.“4 Und seinem rechtschaffenen Sohn Jakob gab er eine letzte, sehr wichtige Unterweisung.
Wenn wir unseren eigenen Kindern und Enkelkindern nur eine Unterweisung von allergr??ter Bedeutung hinterlassen k?nnten, welche w?re es? Lehi w?hlte aus all den herrlichen Evangeliumsgrunds?tzen den Plan der Errettung samt der Gabe der Entscheidungsfreiheit und unterwies seinen Sohn darin.
Er lehrte ihn: „Die Menschen sind gen?gend unterwiesen, um Gut von B?se zu unterscheiden.“5 Diese heilige Unterweisung hatte bereits im Himmel begonnen. In einer gro?en Ratsversammlung wollte uns der himmlische Vater die Gabe der Entscheidungsfreiheit belassen, um uns w?hrend unseres Daseins hier auf Erden zu pr?fen und um zu sehen, ob wir alles tun werden, was auch immer der Herr, unser Gott, gebietet.6
Der Satan war jedoch gegen Gott und diesen Plan und sagte: „Ich will die ganze Menschheit erl?sen, ? darum gib mir deine Ehre.“7 „Darum, weil jener Satan sich gegen mich auflehnte und danach trachtete, die Selbst?ndigkeit des Menschen zu vernichten, die ich, der Herr, Gott, ihm gegeben hatte, ? lie? ich ihn ? hinabwerfen.“8 „Und an jenem Tag folgten ihm viele nach.“9 Tats?chlich nutzte der dritte Teil der Scharen des Himmels seine Entscheidungsfreiheit dazu, den Plan Gottes abzulehnen.10
Sie und ich haben zu jenen ge- h?rt, die ihre Entscheidungsfreiheit gebrauchten, um den Plan des himmlischen Vaters anzunehmen, um auf die Erde kommen und dort leben und Fortschritt machen zu k?nnen. „Wir jauchzten vor Freude ?ber die Gelegenheit, auf die Erde zu kommen und einen K?rper zu erhalten, [denn wir wussten], dass wir durch unsere Glaubenstreue einmal so wie [unser] Vater – Gott – werden konnten.“11
Und jetzt sind wir hier auf der Erde, wo es reichlich Gelegenheit gibt, unsere Entscheidungsfreiheit zu nutzen, denn hier gibt es „in allen Dingen einen Gegensatz“.12 Dieser Gegensatz ist f?r den Zweck unseres Lebens unentbehrlich. Lehi erkl?rt dies so: „Damit er nun seine ewigen Absichten, was den Zweck des Menschen betrifft, zuwege bringen konnte, ? hat der Herr, Gott, dem Menschen gew?hrt, f?r sich selbst zu handeln. Der Mensch k?nnte aber nicht f?r sich selbst handeln, wenn es nicht so w?re, dass er von dem einen oder dem anderen angezogen w?rde.“13
Adam und Eva waren die ersten Kinder Gottes, die diese Verlockungen zu sp?ren bekamen. In seinem Bestreben, alle Menschen elend zu machen, versuchte der Satan, „der der Vater aller L?gen ist“,14 Adam und Eva. Weil sie sich daf?r entschieden, von der „verbotenen Frucht [zu essen], wurden sie aus dem Garten von Eden vertrieben, die Erde zu bebauen“.15 Aufgrund dieser Entscheidung haben sie „Kinder hervorgebracht; ? selbst die Familie der ganzen Erde“,16 und dieser irdische Zustand wurde „zu einem Zustand der Bew?hrung“17 f?r sie und f?r ihre Nachkommen. „Aber siehe, alles geschah gem?? der Weisheit dessen, der alles wei?“, sagte Lehi zu Jakob. „Adam fiel, damit Menschen sein k?nnen, und Menschen sind, damit sie Freude haben k?nnen.“18
Manchmal vergessen wir, dass der himmlische Vater sich w?nscht, dass wir alle diese Freude haben. Von dieser Freude kann uns nur eines abhalten – wenn wir n?mlich der Versuchung und der S?nde nachgeben. Und nachgeben ist genau das, was der Satan von uns m?chte.
Ich habe einmal Pr?sident Spencer W. Kimball in ein weit entferntes Land begleitet. Wir wurden zu verschiedenen Sehensw?rdigkeiten in der Gegend gef?hrt, unter anderem auch zu unterirdischen Katakomben, in denen Menschen begraben waren, die von christlichen Eiferern verfolgt worden waren. Als wir die dunklen, schmalen Stufen wieder heraufkamen, sagte mir Pr?sident Kimball etwas, was ich nie vergessen werde. Er zog an meinem Mantelsaum und sagte: „Es ist furchtbar, was der Widersacher im Namen des Erretters treibt.“ Dann sagte er: „Robert, der Widersacher kann nur dann Freude empfinden, wenn die Menschen s?ndigen.“
Ich dachte ?ber diese Worte nach, las dar?ber in den heiligen Schriften und begann zu verstehen, was Pr?sident Kimball gemeint hatte. Mir fiel eine Stelle aus dem Buch Mormon ein, wo das Wort des Herrn an alle Bewohner der Erde ergeht: „Wehe, wehe, weh diesem Volk; weh den Bewohnern der ganzen Erde, wenn sie nicht umkehren; denn der Teufel lacht, und seine Engel freuen sich wegen der Get?teten unter den anmutigen S?hnen und T?chtern meines Volkes.“19 Unsere S?nden sind es, die den Teufel lachen lassen; unser Leid verschafft ihm ein Zerrbild von Freude.
Doch selbst wenn der Teufel lacht – seine Macht ist begrenzt. Manch einer hat schon den alten Spruch geh?rt: „Der Teufel hat mich dazu gebracht.“ Ich m?chte heute unmissverst?ndlich klarstellen, dass der Widersacher uns zu nichts bringen oder veranlassen kann. Er lauert, wie es in der Schrift hei?t, tats?chlich vor unserer T?r und folgt uns jeden Tag.20 Jedes Mal, wenn wir hinausgehen, bei jeder Entscheidung, die wir treffen, beschlie?en wir, entweder auf ihn zuzugehen oder auf den Erretter. Der Widersacher muss weichen, wenn wir ihm befehlen zu weichen. Er kann uns nur beeinflussen, wenn wir es zulassen, und das wei? er auch! Er kann nur dann Einfluss auf unseren Verstand und unseren K?rper – also auf unseren Geist – nehmen, wenn wir es ihm gestatten. Mit anderen Worten: Wir m?ssen seinen Verlockungen nicht nachgeben!
Es gibt einen Grund, weshalb uns die Entscheidungsfreiheit, die Segnungen des Priestertums, das Licht Christi und der Heilige Geist gegeben worden sind: Wir sollen hier auf der Erde Fortschritt machen und gl?cklich sein und in der zuk?nftigen Welt ewiges Leben erlangen. Ich frage Sie heute: Haben wir diesen Geist empfangen? Folgen wir ihm auf dem engen und schmalen Weg, der zu Gott und zum ewigen Leben f?hrt? Halten wir uns an der eisernen Stange fest oder wandeln wir auf anderen Wegen? Ich bezeuge: Die Entscheidungen, die wir tagt?glich treffen – wie wir f?hlen, denken und handeln – bringen uns auf diesen Weg und lassen uns darauf bleiben, bis wir unser ewiges Ziel erreicht haben.
Leider ist keiner von uns st?ndig auf diesem schmalen Weg. Wir alle machen Fehler. Lehi, der verstand, welche Rolle dem Erretter dabei zukommt, uns die Entscheidungsfreiheit zu bewahren bzw. wieder zu geben, unterwies daher Jakob (und uns): „Der Messias kommt, wenn die Zeit erf?llt ist, damit er die Menschenkinder vom Fall erl?se. Und weil sie vom Fall erl?st sind, so sind sie f?r immer frei geworden und k?nnen Gut von B?se unterscheiden; sie k?nnen f?r sich selbst handeln und m?ssen nicht auf sich einwirken lassen.“21 Das ist der Schl?ssel: f?r sich selbst handeln und nicht auf sich einwirken lassen!
So wie fr?her m?ssen auch wir heute in den Letzten Tagen darauf achten, dass nicht auf uns eingewirkt wird; wir m?ssen f?r uns selbst handeln und das B?se meiden. Der Heilige Geist wird uns wissen lassen, wie. Josef etwa wurde eingegeben, vor Potifars Frau zu fliehen. Abraham gehorchte dem Gebot, aus dem Land Ur zu fliehen. Lehi wurde angewiesen, Jerusalem vor dessen Zerst?rung zu verlassen. Und um das Leben des Erretters zu sch?tzen, wurde Maria und Josef eingegeben, nach ?gypten zu fliehen.
Die Eingebungen, die wir erhalten und die uns veranlassen, vor dem B?sen zu fliehen, machen deutlich, dass der himmlische Vater unsere St?rken und Schw?chen kennt und dass er sich der unerwarteten Umst?nde in unserem Leben bewusst ist. Wenn wir eine solche Eingebung erhalten, halten wir im Allgemeinen nicht sofort inne, denn der Geist Gottes spricht nicht mit Donnerstimme. Die Stimme ist ein Fl?stern – ein Gedanke, der uns in den Sinn kommt, ein Gef?hl, das uns ins Herz dringt. Wenn wir auf diese leisen Eingebungen achten, bleiben wir vor den zerst?rerischen Folgen der S?nde bewahrt.
Wenn wir diese Eingebungen jedoch missachten, wird das Licht des Geistes immer schw?cher. Unsere Entscheidungsfreiheit wird eingeschr?nkt oder geht verloren, und wir verlieren das Selbstvertrauen und die F?higkeit zu handeln. Wir wandeln dann „am Mittag in [geistiger] Finsternis“.22 Und dann ist es sehr leicht, sich auf falsche Pfade zu begeben und verloren zu gehen! Wie schnell werden wir dann mit den Ketten der S?nde gebunden, ?ber die Lehi zu seinen aufs?ssigen S?hnen gesprochen hat.23 Wenn wir beispielsweise Entscheidungen treffen, durch die wir gro?e Schulden anh?ufen, verlieren wir die Freiheit, unsere W?nsche oder Bed?rfnisse zu befriedigen oder Geld f?r die unausbleiblichen Notzeiten im Leben zur?ckzulegen. Wenn wir uns daf?r entscheiden, das Gesetz zu brechen, k?nnen wir ins Gef?ngnis kommen, wo unsere Freiheit so eingeschr?nkt ist, dass wir nicht entscheiden k?nnen, wohin wir gehen, wen wir treffen oder was wir tun. Das Gef?ngnis der Geister sieht ganz ?hnlich aus. Wenn wir uns also unsere Entscheidungsfreiheit bewahren wollen, m?ssen wir jeden Tag im Licht des Herrn und Erretters gehen und auf dem Weg des Gehorsams wandeln. Dies ist der einzige Weg, der zum Vater im Himmel f?hrt.
Haben wir durch falsche Entscheidungen unseren Halt auf diesem Weg verloren, dann denken wir bitte daran: Die Entscheidungsfreiheit ist jedermann gegeben; wir k?nnen uns daher erneut daf?r entscheiden, sie auszu?ben. Ich wende mich insbesondere an diejenigen, die im finsteren Nebel der Abh?ngigkeit gefangen sind. Wenn Sie zerst?rerischen, abh?ngig machenden Verhaltensweisen verfallen sind, haben Sie m?glicherweise das Gef?hl, geistig in einem schwarzen Loch zu stecken. Und wie bei den echten schwarzen L?chern im Weltraum scheint es nahezu unm?glich, dass Licht dorthin dringt, wo Sie sich befinden. Wie k?nnen Sie da entkommen? Ich bezeuge, dass es nur einen einzigen Weg gibt: Sie m?ssen genau die Entscheidungsfreiheit anwenden, die Sie so mutig im vorirdischen Dasein angewandt haben und die der Widersacher Ihnen nicht nehmen kann, es sei denn, Sie ?berlassen sie ihm.
Wie gewinnt man seine Entscheidungsfreiheit zur?ck? Wie beginnt man, sie wieder auf die rechte Weise auszu?ben? Man muss beschlie?en, gl?ubig und gehorsam zu handeln. Ich m?chte einige Grundsatzentscheidungen vorschlagen, mit denen Sie anfangen k?nnen – und zwar heute.
Entscheiden Sie sich daf?r, anzuerkennen – wirklich anzuerkennen –, dass Sie ein Kind Gottes sind, dass er Sie liebt und dass er die Macht hat, Ihnen zu helfen.
Entscheiden Sie sich daf?r, alles – buchst?blich alles – vor Gott auf den Altar zu legen. Beschlie?en Sie – da Sie ja sein Kind sind –, dass Ihr Leben ihm geh?rt und dass Sie Ihre Entscheidungsfreiheit dazu nutzen wollen, seinen Willen zu tun. Diese Entscheidung werden Sie vielleicht mehrmals im Leben treffen m?ssen, aber geben Sie niemals auf.
Entscheiden Sie sich daf?r, Erfahrungen mit dem Geist Gottes zu sammeln – durch Beten, Schriftstudium, den Besuch der Versammlungen der Kirche und erbauliche Kontakte mit anderen. Wenn Sie den Einfluss des Geistes versp?ren, hat der Prozess der Reinigung und Festigung begonnen. Das Licht ist angeschaltet worden, und wo dieses Licht scheint, kann die Finsternis des B?sen nicht verweilen.
Entscheiden Sie sich daf?r, die einmal eingegangenen B?ndnisse zu befolgen und zu halten, angefangen mit dem Taufbund. Erneuern Sie diese B?ndnisse w?chentlich, indem Sie w?rdig vom Abendmahl nehmen.
Entscheiden Sie sich daf?r, sich darauf vorzubereiten, dass Sie w?rdig den Tempel besuchen, heilige B?ndnisse schlie?en oder erneuern und alle errettenden heiligen Handlungen und Segnungen des Evangeliums empfangen.
Das Letzte ist das Wichtigste: Entscheiden Sie sich daf?r, an das S?hnopfer Jesu Christi zu glauben. Nehmen Sie die Vergebung des Erretters an, und vergeben Sie sich dann auch selbst. Weil er dieses Opfer f?r Sie gebracht hat, ist er imstande, nicht mehr an Ihre S?nden zu denken.24 Tun Sie es ihm gleich.
Wenn Sie auf diesem Weg sind und wieder frei entscheiden k?nnen, dann entscheiden Sie sich daf?r, keine Schamgef?hle wegen S?nden, von denen Sie bereits umgekehrt sind, aufkommen zu lassen. Weigern Sie sich, wegen der Vergangenheit deprimiert zu sein, und erfreuen Sie sich an der Hoffnung auf die Zukunft. Denken Sie daran: Es ist der Satan, der w?nscht, dass wir „so elend seien wie er selbst“.25 Lassen Sie Ihre W?nsche st?rker sein als die seinen. Seien Sie gl?cklich und zuversichtlich in Bezug auf Ihr Leben. Erfreuen Sie sich an den Gelegenheiten und Segnungen, die hier und in aller Ewigkeit auf Sie warten.
Zum Abschluss: Bedenken wir, dass unsere Entscheidungsfreiheit nicht nur f?r uns da ist. Wir haben die Pflicht, sie zum Nutzen anderer zu gebrauchen – um andere in ihren Versuchungen und Pr?fungen emporzuheben und zu st?rken. Einige unserer Br?der und Schwestern k?nnen aufgrund ihrer falschen Entscheidungen ihre Entscheidungsfreiheit nicht in vollem Ausma? nutzen. Ohne uns selbst der Versuchung auszusetzen, k?nnen und m?ssen wir andere einladen, das Licht des Evangeliums Jesu Christi zu empfangen. Wir k?nnen sie durch Freundschaft und Liebe auf dem Weg des Gehorsams f?hren und sie ermutigen, ihre Entscheidungsfreiheit erneut dahingehend zu gebrauchen, dass sie richtige Entscheidungen treffen.
So, wie Lehi seiner Familie Zeugnis von den Segnungen der Entscheidungsfreiheit gegeben hat, m?chte auch ich Ihnen, liebe Br?der und Schwestern in aller Welt, und meiner Familie Zeugnis geben. Die Entscheidungsfreiheit trat schon beim Rat im Himmel zutage, als wir uns daf?r entschieden haben, dem Plan des himmlischen Vaters zu folgen und f?r eine Zeit der Bew?hrung auf die Erde zu kommen. Die Entscheidungsfreiheit versetzt uns in die Lage, gepr?ft zu werden und uns zu bew?hren, damit wir zeigen k?nnen, ob wir bis ans Ende ausharren und ehrenvoll zum himmlischen Vater zur?ckkehren oder nicht. Die Entscheidungsfreiheit ist das Mittel, wodurch wir unseren inneren, geistigen W?nschen in ?u?erlichem, christlichem Verhalten Ausdruck verleihen. Die Entscheidungsfreiheit versetzt uns in die Lage, gl?ubige, gehorsame Entscheidungen zu treffen, die uns Kraft geben, sodass wir andere emporheben und st?rken k?nnen. Entscheidungsfreiheit, die in Rechtschaffenheit ausge?bt wird, erm?glicht dem Licht, die Finsternis zu vertreiben, und uns, jetzt in Freude und Gl?ck zu leben und mit Glauben in die Zukunft und sogar in die Ewigkeit zu blicken und nicht bei Vergangenem zu verharren. Wie wir unsere Entscheidungsfreiheit nutzen, entscheidet dar?ber, wer wir sind und was aus uns wird.
Allen, die den Wunsch haben, sich der wunderbaren Segnungen der Entscheidungsfreiheit zu erfreuen, bezeuge ich, dass die Entscheidungsfreiheit durch Glauben und Gehorsam gest?rkt wird. Sie f?hrt uns zum Handeln: Wir suchen, damit wir finden, wir bitten, damit wir die F?hrung des Geistes erlangen, wir klopfen an, damit die T?r aufgetan wird, die zu geistigem Licht und schlie?lich zur Errettung f?hrt. Ich gebe Zeugnis, dass unser Erretter, Jesus Christus, die Quelle des Lichts ist, n?mlich das Licht und das Leben der Welt. Wenn wir unsere Entscheidungsfreiheit gebrauchen, um ihm zu folgen, wird sein Licht in uns immer heller, bis wir dann an jenem vollkommenen Tag26 in die Gegenwart des himmlischen Vaters eintreten d?rfen, um f?r alle Ewigkeit dort zu bleiben. Dass wir unsere Entscheidungsfreiheit zu diesem heiligen und herrlichen Zweck gebrauchen, erbitte ich im Namen Jesu Christi. Amen.